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Dvd 147

The Ultimate Foe ist der 147. aus 2 Teilen bestehende Handlungsbogen der Serie Doctor Who und beendete die 23. Staffel

HandlungBearbeiten

Nachdem die Beweisführung abgeschlossen ist, meldet sich der Master aus der Matrix, zu der er sich unerlaubten Zugang verschafft hat. Gleichzeitig hat er zwei Zeugen geschickt, die im Gerichtssaal erscheinen: Sabalom Glitz und Melanie Bush.

Doch all das wird übertroffen von der Behauptung des Masters, der Ankläger Valeyard sei in Wirklichkeit eine zukünftige Version des Doctors. Die Flucht Valeyards scheint dies zu bestätigen und der Sechste Doctor folgt seinem bösen Ich in das Mikrouniversum der Matrix...

ausführlichere Inhaltsangabe

Mitwirkende Bearbeiten

Charakter Darsteller/in
Sechster Doctor Colin Baker
Melanie Bush Bonnie Langford
Master Anthony Ainley
Valeyard Michael Jayston
Time Lord-Inquisitor Lynda Bellingham
Sabalom Glitz Tony Selby
Popplewick Geoffrey Hughes
Hüter der Matrix James Bree

Anmerkungen und Bezüge zu anderen Episoden Bearbeiten

  • Chronologie: Wann genau der Prozess gegen den Doctor in dessen persönlicher Zeitlinie stattfindet, ist unklar.
  • Der letzte Auftritt des Masters war in der Episode The Mark of the Rani. Wie er sich aus der TARDIS der Rani befreien konnte, wird nicht erklärt.
  • Die offene Frage der Episode The Mysterious Planet, wie und warum die Erde sich an einer anderen Position befindet, wird in dieser Episode geklärt.
  • Die Antwort darauf veranlasst den Doctor, die Time Lords mit den Daleks, Sontaranern und Cybermen zu vergleichen; sie sogar als noch schlimmer zu bezeichnen.
  • Auch Peri Browns wahres Schicksal wird aufgeklärt.
  • Während der Wutrede des Doctors erwähnt dieser, dass die Time Lords zu diesem Zeitpunkt bereits seit 10 Millionen Jahren existieren.
  • Der Doctor lehnt das Angebot ab, neuer Lord Präsident zu werden. In der Episode Remembrance of the Daleks bezeichnet er sich dann aber so.
  • Wie es der Ankläger schaffte, aus der Matrix zu fliehen und zum "Hüter der Matrix" zu werden, ist unklar.

Hinter den KulissenBearbeiten

  • Die Schreibarbeit von The Ultimate Foe sorgte für große Probleme und sogar Zerwürfnisse innerhalb des Produktionsteams: Nachdem Robert Holmes, der ursprüngliche Autor, an einer ernsthaften Krankheit erkrankt und schließlich (nach der Fertigstellung der ersten Folge) verstorben ist, gab John Nathan-Turner die Arbeit Holmes' plus dessen spärliche Notizen für die zweite Episode an Script Editor Eric Saward weiter. Dieser hatte kurz zuvor angekündigt das Team zu verlassen, sprang jedoch für das Staffelfinale ein. Im Laufe der Arbeiten überwarf er sich allerdings mit Nathan-Turner, da dieser sein Staffelfinale mit der Begründung ablehnte, dass es den BBC Controller (der über die Weiterführung bzw. die Einstellung von Serien entschied) ermutigen würde einen zweiten Versuch zur Einstellung der Serie zu starten. Saward verließ daraufhin das Team, nachdem er die zweite Episode ausgearbeitet und die Nutzung seines Skripts untersagt hatte. Inzwischen unter Zeitdruck wurde das Projekt an Pip & Jane Baker weitergegeben, welche jedoch keine Einsicht in die originalen Skripte von Holmes und Saward bekamen. Nur mit Notizen und ohne irgendein großes Wissen über die Handlung mussten sie eine komplett neue zweite Episode schreiben, lose Enden kappen und alles gerade biegen. Der chaotische Verlauf der Entwicklung dieses Handlungsbogens spiegelt sich in den Episoden wider.
  • Das von Nathan-Turner zurückgezogene Ende für die Staffel beinhaltete den Doctor und den Valeyard in der Matrix, wie sie sich bekämpfen und anscheinend für immer darin feststecken. Seine Sorgen, dass dies ein "gutes" Ende für die Serie sein könnte, waren also wirklich berechtigt, zumal es bereits eine Staffel zuvor den Versuch gab die Serie einzustampfen.
  • Obwohl das Produktionsteam, teilweise sehr zum Missfallen von Nathan-Turner, alles mögliche getan hat um BBC Controller Michael Grade zu überzeugen und deswegen sogar versuchte von einer ernsthaften (jedoch auch erwachseneren) Serie zurück in eine ursprünglichere, kinderfreundlichere, Form zu kommen, war dieser immer noch kurz davor Doctor Who zu canceln. Grade war es dann auch, der die Bedingung setzte, dass die Ära des Sechsten Doctors vorzeitig beendet werden musst, um die Serie weiterführen zu dürfen. Sehr zum Ärgernis von Colin Baker, der schließlich nur die ihm vorgegebene Rolle gespielt hatte, teilte man ihn nur kurz darauf mit, dass man ihn ersetzen musste. Er bekam das Angebot einer Regenerationsfolge, lehnte dieses jedoch ab, da er mehr als nur einen Handlungsbogen haben wollte und wurde dafür endgültig aufs Abstellgleis verfrachtet.
  • Das Cameo von Nicola Bryant (Peri), welches einen besseren Ausgang für ihren Charakter sah, wurde durch mehrfaches Nachfragen (andere sprechen von "Betteln") Bakers in das Drehbuch integriert. Er fand es so besser, da Peri ein besseres Ende hatte als einfach nur ein "Gefäß" zu sein, welches dann auch noch "zerstört" wird (Elternverbände stimmten dem nach der Erstausstrahlung zu); Bryant allerdings war da anderer Meinung. Sie fand ihren originalen Abgang dramatischer und war dementsprechend enttäuscht, als sie nochmal eine "korrekte" Version drehen musste.

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