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Gridlock ist die 191. Episode und lief als 3. Episode der 29. Staffel.

Handlung Bearbeiten

Nachdem sie nun einmal in der TARDIS ist überlegt der Doctor, ob er Martha nicht auch noch einen anderen Planeten zeigen soll, einen in der Zukunft. Martha ist keineswegs abgeneigt und schlägt seinen Heimatplaneten vor. Nachdem der Doctor ihr erst ein bisschen von dessen Schönheit vorschwärmt, schmettert er jede weitere Erklärung ab und verkündet, New Earth sei das richtige Ziel.

Als sie die TARDIS verlassen müssen sie feststellen, dass sie offenbar auf einer Subebene, eine Art Slums, gelandet sind. Doch der Doctor findet auch das interessant. Seltsamerweise sind die Gassen wie ausgestorben, doch plötzlich werden ein paar Verkaufsstände geöffnet, an denen man jedoch anscheinend nur irgendwelche Drogen kaufen kann.

Unterdessen spricht das Gesicht von Boe mit der Novizin Hame. Er weiß, dass der Doctor angekommen ist und er beauftragt sie, ihn zu finden, bevor es zu spät ist. Sie nimmt eine Waffe und geht.

Der Doctor spricht an einem Verkaufsstand mit einer jungen Frau, die 'Vergessen' erwerben will. Er erfährt, dass ihre Eltern auf dem Motorway sind und sie nun ganz allein ist. Plötzlich erscheint ein junges bewaffnetes Paar, greift sich Martha, setzt sie mittels eines 'Schlaf'-Pflasters außer Gefecht und verschwindet mit ihr durch eine Tür. Der Doctor jagt hinterher und sieht sie in einem Flugauto verschwinden. Als der Doctor nun die Verkäufer nach dem Motorway fragt, zeigt man ihm zwar die Richtung, jedoch mit dem Hinweis, dass er Martha niemals wiederfinden werde.

Martha erwacht in dem Flugauto, dessen Innenraum fast den Eindruck eines Wohnmobils macht. Sie stellt fest, dass die Waffe unecht ist und es sich bei dem Pärchen, Milo und Cheen um nette Leute handelt. Es ist auch keine wirkliche Entführung, sie brauchten nur einen dritten Passagier. Denn nur so können sie auf die Schnellstraße gelangen, auf der man zügig vorwärtskommt. Dort werden sie Martha gerne wieder absetzen. Allerdings wird das ganze Unterfangen ungefähr sechs Jahre in Anspruch nehmen.

Auch der Doctor hat inzwischen den Motorway erreicht. Es handelt sich um eine riesige Schlucht zwischen Gebäuden, in der gleichförmige Flug-Vans sich auf verschiedensten Ebenen bewegen. Die Luft ist von Auspuffgasen geschwängert, und der Doctor hustet schon beachtlich, als er von einem Mann mit katzengleichem Gesicht in seinen Van geordert wird. Auch dieser ist wohnlich eingerichtet und eine Frau reicht dem Gast als erstes eine Sauerstoffmaske. Der Doctor erfährt, dass dieses Pärchen, Thomas Kincade Brannigan und seine Menschen-Frau Valerie, seit 12 Jahren unterwegs sind und gerade fünf Meilen hinter sich haben. Sie finden das völlig normal und amüsieren sich über ihren Gast, der völlig perplex ist. Die nächste Möglichkeit, wieder auszusteigen um nach seiner Freundin zu suchen, gibt es erst in sechs Monaten wieder.

Brannigan erkundigt sich nun per Funk bei Bekannten, zwei älteren Ladies, die offenbar hobbymäßig Buch führen über die Bewegungen auf dem Motorway, nach einem Wagen mit drei Passagieren. Die Damen können tatsächlich Auskunft erteilen. Der Doctor erfährt nebenbei, dass manche Leute seit 20 Jahren auf dem Motorway sind.

Der Van von Milo und Cheen bewegt sich unterdessen zwischen all den Wagen auf den verschiedenen Ebenen abwärts, Richtung Schnellweg. Sie hören mit einem Mal sonderbare Geräusche und Cheen erzählt, man behaupte, dort unten würden Autos verschwinden. Doch Milo sagt, dass käme lediglich von den Ventilatiossystemen. Doch die Situation in dem Wagen wird immer ungemütlicher.

Da sie auch drei Personen an Bord haben bittet der Doctor Brannigan, dem anderen Wagen zum Schnellweg zu folgen, denn langsam macht er sich zunehmend Sorgen um Martha, auf die er nicht ausreichend Acht gegeben hat. Doch Brannigan lehnet das ab. Er hat einen Wurf junger Katzen, die sie von der Straße aufgelesen hatten, an Bord und will sie keiner Gefahr aussetzen. Seine Frau unterbindet jede weitere Diskussion darüber. Jetzt bekommt der Doctor auch heraus, dass es dort keinerlei Polizei oder sonstige Rettungskräfte gibt. Offenbar wurden die Leute hier unten gewissermaßen weggesperrt.

Der Doctor ist also ganz auf sich gestellt und öffnet nun eine Luke im Boden des Wagens, aus der er sich in einem waghalsigen Manöver auf einen Wagen eine Ebene darunter fallen lässt. Er öffnet das Dach mit seinem Sonic Screwdriver, erzählt dem Fahrer eine Geschichte und verschwindet wieder durch die Bodenluke. So arbeitet er sich Ebene um Ebene nach unten.

Schließlich öffnet er in dem letzten Wagen über dem Schnellweg, trotz der Warnung des Fahrers, dass es meilenweit nach unten ginge, den Boden um zu sehen, wie es da unten aussieht. Doch er sieht nur Dunst. Also verschafft er sich mit dem Screwdriver einen Überblick.

Unterdessen wird das Dach von Brannigans Van geöffnet und Novizin Hame schaut herein und fragt: "Wo ist der Doctor?"

Der stellt gerade fest, dass sich in der Tiefe unter der Stadt eine uralte Spezies tummelt: die Macra. Er ist erstaunt, dass sie noch existieren und erklärt dem Fahrer, die Macra hätten einst ein großes Imperium besessen (The Macra Terror). Die Gase stellten einen brauchbaren Lebensraum für sie da und nun seien die Biester wohl hier gelandet, aber immer noch hungrig.

Der Wagen, in dem Martha sich befindet, wird zunehmend von den Macra attackiert. Martha schlägt vor, ja befiehlt schließlich, den Motor abzustellen, denn offenbar werden sie von den Lichtern des Wagens angelockt. Sie kennt ein solches "Totstellverhalten" aus einem Film, wo U-Boote das angewendet haben. Es funktioniert auch, doch sie haben so nur für kurze Zeit Atemluft.

Unterdessen hat Novizin Hame es bis zum Doctor geschafft. Er kann zunächst nichts mit ihr anfangen, doch dann erkennt er, mit wem er es zu tun hat. Sie bittet ihn, ihre damaligen Taten zu vergeben. Sie habe viele Jahre unter 'Seiner' Führung gelebt und wenn er jetzt mit ihr käme, könne sie ihre Schuld sühnen. Der Doctor will nirgendwo hingehen, doch die Schwester erklärt, die Situation sei ernster, als er denken würde. Ehe er sich versieht, teleportiert sie sich mit ihm in die obere Stadt in das Senats-Gebäude.

Der Doctor ist wütend, doch Novizin Hame zeigt ihm, dass die ganze Stadt ausgestorben ist. Das ist vor über 20 Jahren passiert. Man habe hier extrem einer Glücks-Droge zugesprochen und darin hätte sich ein Virus befunden, das die gesamte Bevölkerung innerhalb von Minuten ausrottete. Man habe gerade noch die Unterstadt abriegeln können. Die Menschen da unten seien also nicht verloren, sondern gerettet worden. Doch es sei nicht genug Energie vorhanden, die Verriegelung wieder zu öffnen. Sie selber sei von 'Ihm' beschützt worden und er habe all die Jahre gewartet, dass der Doctor wieder käme.

Jetzt hört der Doctor auch sein telepathisches Rufen und findet das Gesicht von Boe. Hame erklärt, es habe sich selbst in die Energieversorgung eingebunden und sie soweit aufrecht erhalten, dass die Wesen unten überleben konnten. Es konnte keine Hilfe von außen kommen, weil eine automatische 100-jährige Quarantäne ausgelöst worden sei. Wieder ist die telepathische Stimme zu vernehmen, die den Doctor aufruft, sie zu retten.

Martha und ihren "Entführern" bleibt nur noch für zwei Minuten Luft. Doch Marha vertraut auf den Doctor. Auch wenn ihr jetzt klar wird, dass sie mit einem Mann unterwegs ist, von dem sie nicht das Geringste weiß. Schließlich müssen sie den Motor wieder starten und geraten zunehmend in Bedrängnis durch die Macra.

Unterdessen fritzelt der Doctor an den Kabelagen und versucht, die Energie so zu leiten, dass sich die Verriegelung er Unterstadt öffnet. Doch erst als das Gesicht von Boe in einer letzten Anstrengung alles gibt, geschieht es. Die Leute auf dem Motorway sehen das Licht der Sonne zu sich durchdringen. Über eine Holografie gibt der Doctor den Fahrern den Befehl, hochzufahren. Auch Milo gelingt es, sich vor den schnappenden Scheren der Macra davonzumachen. Cheen ist völlig überwältigt, sie hat noch niemals die Sonne gesehen. Brannigen hat einen deftigen Dankesspruch für den Doctor, der seinen Mantel bei ihm im Wagen gelassen hat und ihn erinnert, dass er ihn zurückhaben will. Schließlich bekam er ihn von Janis Joplin.

Doch da ruft Hame nach ihm. Das Glas des Behälters des Gesichts von Boe beginnt, zu zerspringen. Martha erscheint nun in dem Senats-Gebäude, irritiert von all den Skeletten, die dort liegen. Sie findet den Doctor, der mit Hame neben dem am Boden liegenden Gesicht von Boe kniet. Sie erfährt, dass es sein Leben gegeben hat für diese Sache und dass er weiter auch nichts weiß, als dass es seit Milliarden von Jahren existiere. Und das es jetzt sterben würde.

Hame erinnert, dass der Legende nach das Gesicht von Boe seine letzten Worte, ein Geheimnis, an einen Reisenden richten werde. Doch der Doctor will jetzt nichts von Geheimnissen wissen. Er will nicht, dass das Gesicht stirbt, denn sie seien beide die Letzten ihrer Art. Das Gesicht aber weiß, dass seine Zeit gekommen ist und es richtet seine letzten Worte an den Doctor: "Du bist nicht allein."

Der Doctor und Martha sind in der ehemaligen und jetzt ganz und gar leeren Unterwelt auf dem Weg zur TARDIS. Martha will wissen, ob das Gesicht von Boe wohl sie gemeint hätte als es sagte, der Doctor sei nicht allein. Doch da muss der Doctor sie enttäuschen, denn er ist sicher, dass das nicht gemeint war - auch wenn er weiter nichts dazu sagt.

Martha greift sich einen herumliegenden Stuhl und setzt sich demonstrativ. Der Doctor ist verwundert. Martha aber will Antworten. Was das hieße, fragt sie, der Letzte seiner Art. Jetzt hören sie aus der Oberstadt einen Choral, der gemeinsam von den Leuten gesungen wird. Das scheint auch den Doctor sentimental zu stimmen, denn er ist nun bereit, Martha die Wahrheit über sich und sein Volk zu offenbaren. Und dann schwärmt er noch einmal von seiner wunderbaren Heimat, während in New New York die freien Autos am orangefarbenen Abendhimmel fliegen.


Teil davor Teil Teil danach
The Shakespeare Code Gridlock Daleks in Manhattan

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