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186 fear her

Fear Her ist die 185. Episode der Serie Doctor Who und lief in der 28. Staffel.

Handlung Bearbeiten

Eine Nachbarschaft in London bereitet ihre Straße für die Olympischen Spiele vor. Man schreibt das Jahr 2012 und die Fackel mit dem Olympischen Feuer soll in Kürze auch hier durch getragen werden. Neben dem geschäftigen Treiben sieht man überall Flugzettel mit den Bildern verschwundener Kinder an den Bäumen.

Die kleine Chloe schaut aus ihrem Fenster im ersten Stock auf die geschäftige Nachbarschaft hinunter. Eine ältere Frau, die irgendetwas zu spüren scheint, empfiehlt einem Vater, seine zwei Söhne ins Haus zu schicken. Doch da er selber bei ihnen ist hält er das für unnötig. Chloe singt indessen ein Lied und fertigt eine Zeichnung von einem der Jungen an. Als sie diese beendet, verschwindet der Junge ganz einfach aus dem heimischen Garten.

Die TARDIS materialisiert zwischen zwei Containern, doch der Ausgang zeigt zur falschen Seite - die Tür geht nicht auf. Das Problem ist aber rasch behoben, die Box steht nun um 90° gedreht und Rose und der Doctor können aussteigen. Der Doctor palavert, als er die Banner sieht, über die Spiele im Jahre 1948, wo er eigentlich vor hatte, die Flamme zu entzünden. Rose richtet ihr Augenmerk allerdings auf die Flugblätter und die Aufregung in der Straße.

Der Doctor untersucht den Platz, an dem der Junge verschwand und empfindet eine merkwürdige Energie. Die Kraft die hier am Werk war muss sehr stark gewesen sein. Rose erfährt unterdessen, dass alle Autos an einem bestimmten Abschnitt der Straße Fehlfunktionen haben. Nachdem einige Nachbarn skeptisch auf den Doctor reagieren, weißt er sich durch sein Psychic Paper als Polizist aus. Trish, die Mutter von Chloe steht nur scheu dabei, als die versammelten Nachbarn mit dem Doctor debattieren und ihn schließlich um Hilfe bitten.

Trish geht zu ihrer Tochter und versucht mit ihr zu reden, doch das Mädchen möchte nichts erzählen, besonders nicht über seine Albträume. Doch sie malt gerade eine Katze mit auf das Bild des Jungen, damit der Junge nicht mehr traurig sein muss, er brauche Freunde. Doch dann möchte sie in Ruhe gelassen werden, sonst würde sie Trish malen. Die Mutter gibt auf und verlässt den Raum.

Der Doctor und Rose bekommen mit, wie die Katze aus der Raum-Zeit verschwindet. Der Doctor denkt, dass er die Quelle der Kraft und das Mittel das dieses geschehen lässt, herausfinden kann. Unterdessen erklärt Chloe den an die Wand gehefteten Bildern, wie schön es ist, dass sie nun nie mehr allein sein müssen. Dann zerbricht ihr der Malstifft und sie beginnt, wütend Kreise auf dem Papier zu ziehen.

Als Rose aus einer Garage Geräusche hört, wie von einem eingesperrten Tier, öffnet sie sie vorsichtig - und wird von einem ihr entgegenfliegenden riesigen Bänder-Knäuel umgeworfen. Als sie es dann, vom Doctor mit dem Sonic Screwdriver bearbeitet, auffängt, ist es nur noch tennisballgroß. Der Doctor analysiert es in der TARDIS. Er besteht aus Graphit, wie es für Bleistifte verwendet wird, und wurde durch eine Energie belebt. Rose fällt dazu das Stichwort Kinderzeichnung ein und sie erinnert sich an Trishs unverhältnismäßige Zurückhaltung bei der Debatte auf der Straße.

Also klopfen sie an Trishs Haustür. Nach einem Moment gibt Trish ihre Zurückhaltung auf und bittet die beiden, ihr zu helfen. Chloe sei nicht mehr sie selbst. Als Rose die Toilette benutzen will, sieht sie Chloe ihr Zimmer verlassen. Sie nimmt die Gelegenheit wahr und schaut sich darin um. Sie sieht die Bilder von den Kindern und dass eins sich darauf bewegt.

Unterdessen versucht der Doctor in der Küche ein Gespräch mit Chloe, doch es führt zu nichts. Rose öffnet inzwischen den Kleiderschrank und sieht an der Rückwand das Bild eines dämonisch aussehenden Mannes. Plötzlich beginnt die Zeichnung verrückt zu spielen und Rose ruft nach dem Doctor. Der schließt schnell den Schrank und Chloe erklärt, sie habe ihren Vater gemalt, der schon lange nicht mehr bei ihnen ist, von dem sie aber geträumt hätte. Er habe gesagt, sie müssten zusammenhalten. Die Mutter stimmt zu, doch Chloe weist sie zurecht, dass sie nicht mit einbezogen ist.

Es stellt sich heraus, dass der Mann in Chloes träumen nicht ihrem verstorbenen Vater entspricht. Doch dieser Mann ist nah davor, in ihr wahres Leben zu treten. Es wird klar, dass Trish sich in der Tat fürchtet vor dem, was mit ihrer Tochter vorgeht. Der Doctor beschließt, das Mädchen zu hypnotisieren. In Trance spricht aus ihr ein Alien, ein Isolus. Diese Spezies lebt in großen Geschwistergruppen. Doch die Raumschiffe, mit denen sie unterwegs waren, wurden durch einen Sonnensturm auseinandergetrieben und dieses Wesen landete auf der Erde.

Es fand hier Chloe, ein anderes einsames Wesen, mit dem es sich zu einer "Familie" zusammentun wollte. Chloes Einsamkeit resultiert daraus, dass die Mütter nach dem Unfalltod des Vaters vor einem Jahr nie darüber gesprochen hat, weil sie es vergessen wollte. Der Doctor erklärt dem Isolus, er dürfe nicht all die Kinder aus ihrem normalen Leben ziehen und versucht es zu bewegen, Chloes Körper zu verlassen. Doch da rumort es wieder im Schrank und die dämonische Stimme verkündet, er werde kommen. Chloes Körper fängt an, sich zu schütteln und der Doctor lässt Trish ein Lied singen, das ihr Kind beruhigt. Chloe schläft nun.

Der Doctor warnt davor, dass der Isolus keine Ruhe gäbe, bis er eine angemessene Familie versammelt hätte, so ab 4 Millarden aufwärts. Unterdessen wird im Fernseher über die Eröffnungszeremonie berichtet, zu der man achzigtausend Menschen erwarte.

Der Doctor und Rose verschwinden in der TARDIS um auszumachen, wo der Isolus sein Raumschiff versteckt hält. Chloe beobachtet das und beginnt, die TARDIS zu zeichnen. Rose erfährt unterdessen, dass auch der Doctor einmal Vater war, doch mehr gibt er nicht Preis. Sie hätten es, lässt er Rose wissen, hier nicht mit einer weltenerobernden Gefahr zu tun, sondern mit jemandem der einsam sei und Gefährten brauche. Er konstruiert ein Gerät, dass es dem Isolus ermöglichen kann, zu seinen Geschwistern zurückzukehren.

Als sie die TARDIS verlassen ist Chloe gerade mit der Zeichnung fertig und die Box und der Doctor verschwinden. Das Gerät liegt zerbrochen am Boden. Rose klaut sich von einem Bauarbeiter einen Pickel und hackt dort ein Loch in die frisch geteerte Straße, wo sie das Raumschiff geortet hatten.

Unterdessen malt Chloe das Olympische Stadion, aus dem jetzt alle Besucher verschwinden. Die Fernsehkommentatoren sind sprachlos. Chloe hat sich in ihrem Zimmer eingeschlossen und beginnt, die Erde an ihre Wand zu malen. Rose erklärt dem Isolus von draußen, sie habe sein Raumschiff, doch sie erhält keine Antwort. Mit dem Pickel verschafft sie sich Zugang. Sie hört wieder die Stimme des Dämonen aus dem Schrank und der Isolus sagt, er werde ihn freilassen, wenn sie Chloe am Zeichnen hindere.

Rose erklärt, sie habe das Raumschiff gefunden, doch der Isolus sagt, es sei tot und brauche weit mehr als nur Hitze. Jetzt sieht Rose den Doctor auf der Zeichnung auf eine neu dazugemalte Fackel weisen. Der Kommentator im Fernsehn bezeichnet die Olympische Fackel gerade als Leuchtfeuer von Hoffnung und Liebe. Rose verkündet, dass sie wisse, wie man das Raumschiff wieder flott machen könne.

Sie rennt aus dem Haus zur Straße, wo der Fackelträger soeben herläuft. Sie wirft das Raumschiff darauf zu und es landet in der Flamme. Der Isolus spürt, dass er jetzt wieder nach Hause kann, verabschiedet sich von Chloe und verlässt ihren Körper. Die Kinder erscheinen wieder da, wo sie verschwunden waren und Trish und Chloe gelingt es, die Restenergie des Isolus in dem Dämonenkörper durch das gemeinsame Singen des Beruhigungsliedes zu vernichten. Nur der Doctor bleibt verschwunden.

Auch das Olympische Stadion ist wieder gefüllt. Rose sieht es auf dem Fernseher. Dann wird der Fackelträger gezeigt, der jedoch plötzlich stürzt. Doch ein anderer Mann, in einem langen braunen Mantel, ist zur Stelle, der die Fackel auffängt und weiter trägt. Der Doctor entzündet das Feuer und wünscht dem Isolus, dessen Raumschiff sich jetzt in den Himmel erhebt alles Gute.

Als Rose mit dem Doctor losgeht um sich die Spiele anzusehen beschließt sie, dass nichts sie beiden je trennen könne. Doch der Doctor ist nicht so sicher. Er schaut mit sorgenvoller Miene auf das Feuerwerk, das gerade gezündet wird und murmelt, irgendetwas läge in der Luft. Ein Sturm zöge heran.

Fortsetzung Bearbeiten

Teil davor Teil Teil danach
Love & Monsters Fear Her Army of Ghosts

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