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Dvd 155

The Greatest Show in the Galaxy ist der 155. aus 4 Teilen bestehende Handlungsbogen der Serie Doctor Who und beendete die 25. Staffel.

Handlung

Der Doctor und Ace reisen wegen dem Psycho-Zirkus auf den Planeten Segonax, auf dem sie eine ungleiche Gruppe Mitbesucher treffen, darunter den Forscher Captain Cook und seine Begleiterin Mags, sowie einen Motorradfahrer namens Nord.

Der Zirkus selbst wird durch den finsteren Clown und seine tödliche Truppe aus Roboter-Clowns beherrscht, die einen Talentwettbewerb organisieren, an dem alle Besucher teilnehmen müssen. Das Publikum besteht aus einer einzelnen, merkwürdigen Familie - Mutter, Vater und Tochter - die in der Manege sitzen. Obgleich gehindert durch den eigensüchtigen Cook, entdeckt der Doctor schließlich, dass der Zirkus ein schreckliches Geheimnis versteckt: Die Familie sind in Wirklichkeit die Götter von Ragnarok, mächtige Geschöpfe mit unersättlichen Verlangen nach Unterhaltung, die unbarmherzig jeden zerstören, der nicht in der Lage ist, sie zu unterhalten.

Mit Hilfe von Ace beendet der Doctor den Einfluss der Götter und gibt den Zirkus seinen ursprünglichen Besitzern zurück.

Mitwirkende

Charakter Darsteller/in
Siebter Doctor Sylvester McCoy
Ace Sophie Aldred
Captain Cook T. P. McKenna
Mags Jessica Martin
Meister der Manege Ricco Ross
Chef-Clown Ian Reddington
Verkäuferin Peggy Mount
Whizz Kid Gian Sammarco
Nord Daniel Peacock
Hotelboy Christopher Guard
Morgana Deborah Manship
Kingpin Chris Jury
Blumenkind Dee Sadler
Mutter Janet Hargreaves
Vater David Ashford
Kind Kathryn Ludlow
Buskrontolleur Dean Hollingsworth

Anmerkungen und Bezüge zu anderen Episoden

  • Während Ace in der TARDIS-Garderobe nach ihrem Rucksack sucht, trägt sie den Schal des Vierten Doctors.
  • Kurz danach trägt sie die blau-weiß gepunktete Jacke, die ihre Vorgängerin Melanie in der Episode Paradise Towers trägt. 
  • Die Wahrsagerin fragt den Doctor, ob er etwas über seine Zukunft wissen wolle und zeigt ihm eine ihrer Karten: Darauf steht "THE HANGED MAN" (dt.:Der hängende Mann). Als er dann später vor den Göttern von Ragnarok seine Zaubertricks vollführt, versucht er sich (unter anderem) mit dem Kopf nach unten hängend aus seiner Lage zu befreien.

Hinter den Kulissen

  • Als das Team von den Außendreharbeiten an einem Steinbruch zurückkam, wo es einige Tage verbracht hatte, konnten sie die BBC-Studions nicht mehr nutzen: Sie waren wegen Asbest gesperrt (was nicht verwunderlich war, da der Gebäudekomplex in den 60ern gebaut wurde und die Schädlichkeit des Asbests erst Mitte der 80er richtig bekannt wurde) und alle laufenden Produktionen wurden ersatzlos gestrichen. Andere Studios waren in der kurzen Zeit nicht zu bekommen. Dieser Folge drohte also ein ähnliches Schicksal wie Shada. Um das zu verhindern organisierte Produzent John Nathan-Turner ein für Dreharbeiten geeignetes Zelt und fand einen Parkplatz der zu einem fremden Studio gehörte. Da dieser nahe eines Flughafens lag sorgte das neben dem ohnehin großen Zeitdruck zwar für Schwierigkeiten beim laufenden Dreh, hatte aber auch Vorteile: Der Holzboden war echt, im Studio wäre er Atrappe gewesen. Das sorgte neben den zusätzlichen Stoffkulissen für deutlich mehr Authentiziität als eine Studioaufnahme dies ermöglicht hätte.
  • Die Fans innerhalb der Episoden waren als selbstironische Parodie von Whovians gedacht.
  • Sylvester McCoy erhielt extra für diesen Handlungsbogen Unterricht von einem Zauberkünstler, damit dieser ihm einige Tricks beibringen konnte; zusätzlich zu denen, die McCoy bereits von sich aus konnte.
  • Während der Dreharbeiten zur vierten Episode kam es zu einer Fehleinschätzung der Pyrotechniker. Sie hatten McCoy versichert, dass er keinen besonderen Abstand zur Explosion schaffen muss, da der Großteil durch später hinzugefügte Effekte erzielt wird. Leider waren die Pyrotechniker aber wohl zu übereifrig, als sie das Gebiet verkabelten, da die Explosion stärker war, als sie annahmen. Zudem war das Material des verwendeten Zeltes nicht wie angenommen feuerfest. Sylvester McCoy, der gemäß der Zusicherung nicht schnell das Weite suchte, wurde von der Druck- und Hitzewelle der Explosion erwischt, die sogar die ihr zugewandten Teile seiner Kleidung versengte. Trotzdem blieb er in seiner Rolle und lieferte seine Arbeit wie gefordert ab, da ihm klar war, dass es keine Chance auf einen Retake gab.
  • Ein weiterer Unfall ereignete sich später bei den Innenaufnahmen: Das Torgitter, das in das Gefängnis innerhalb des Zirkus führt, wurde von zwei im Hintergrund positionierten Assistenten bedient. Bei einem Retake, bei dem Ian Reddington bewusst mit einem anderen Timig spielte, ließen die beiden das Gitter zu früh fallen und trafen Reddington dermaßen hart auf den Kopf, dass er kurzzeitig die Orientierung verlor und schlimmer noch bleibende Zahnverletzungen davontrug.
  • Der DVD-Veröffentlichung wurde unter anderem ein Musikvidio beigefügt mit dem Titel "The Psychic Circus". Der Song wurde geschrieben von Christopher Guard, produziert von Mark Ayres und von einigen der Gastdarsteller des Serials gesungen (vom bereits verstorbenen T.P. McKenna wurden Archivaufnahmen hinzugefügt)